Das Syndikat wurde am 7. August 2020 geräumt. Das Syndikat ist tot - es lebe das Syndikat!
weitere Infos: Syndikat Bleibt!

Die Kiezkneipe Syndikat in der Weisestr. 56 soll am Freitag, den 17. April 2020 um 9 Uhr  geräumt werden. Viele Menschen werden das nicht hinnehmen und versuchen, die Räumung zu verhindern.
Werdet aktiv! #SyndikatBleibt!

  

Der Filmclub Lunte zeigt von Januar bis März 2020 immer Dienstags ab 19:30 Uhr Filme zu den Themen Internationalismus, Antifaschismus,digitale Überwachung und soziale Kämpfe:


Die weiteren Filmveranstaltungen fallen erstmal aus!


17.03.2020: Black Book - Das schwarze Buch (Film) F 2006, 145 min            
Als das Versteck der jüdischen Sängerin Rachel Stein durch eine Streubombe zerstört wird, versucht sie zuammen mit einer Gruppe anderer Juden auf dem Boot in den bereits befreiten Süden der Niederlande zu gelangen. Ihr Schiff wird jedoch von einer deutschen Patrouille abgefangen. Alle Flüchtlinge werden ermordet und ausgeraubt. Nur Rachel überlebt. Rachel hat nichts mehr zu verlieren. Sie schließt sich dem niederländischen Widerstand an.

24.03.2020: Westen (Film) BRD 2013, 103 min                  
Ende der 1970er-Jahre: Nelly aus Ostberlin will zusammen mit ihrem etwa achtjährigen Sohn Alexej nach Westberlin ausreisen. Nellys Ausreise ist offiziell durch ihre beabsichtigte Heirat mit einem Westdeutschen genehmigt. Mehr als zwei Koffer und ein Kuscheltier dürfen Mutter und Sohn aber nicht mitnehmen. Die ersehnte Freiheit im Westen hatte Nelly sich jedoch völlig anders vorgestellt. Besonders hart ist die Zeit im Notaufnahmelager von Westberlin. Ständig wird sie von den westlichen Geheimdiensten verhört und auf Schritt und Tritt überwacht.

31.3.2020: Überraschungsfilm

Schon gezeigte Filme:

10.03.2020: Biometrie verstehen, Pre-Crime, Find my Phone   (Kurzfilme)

03.03.2020: Commander Arian   (Doku) BRD 2018, 80 min - Kurd. mit dt. UT
Alba Sotorras kraftvolle Dokumentation über Emanzipation und Freiheit führt uns an die Front des Syrienkrieges, wo die 30-jährige Kommandantin Arian ein Frauen-Bataillon Richtung Kobane führt, um dort die Bevölkerung aus dem Griff des IS zu befreien. Als der Krieg in Syrien ausbrach, gründeten Frauen aus dem kurdischen Widerstand die YPJ-Frauenverteidigungseinheiten. Arian, die in jungen Jahren erleben musste, wie schändlich Opfer sexueller Übergriffe behandelt wurden, führt die Einheit an und widmet ihr Leben dem Kampf gegen den IS. Als die YPJ sich ihrem Ziel nähern, bringt sie ihren Genossinnen näher, die wahre Bedeutung ihres Kampfes zu entdecken: die Freiheit für die nächste Generation von Frauen. Mit einem beispiellosen Zugang zur Kommandantin und ihrer Truppe, einschließlich feinfühliger Szenen, in welchen sich Arian von mehreren Schusswunden erholt, fertigt Sotorra auf brilliante Weise ein packendes Porträt einer Frau mit einer Mission.

25.2.2020: Verdrängung hat viele Gesichter (Doku) BRD 2014, 94 min
Berlin. 2015. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, Altmieter*innen, zugezogene Mittelschicht, Architekt*innen, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.

17. Februar 2020, 20 Uhr
telegraph präsentiert: Wo warst du im Herbst 1989? – Nennen wir es Revolution?
Video- und Diskussionsveranstaltung
weitere Infos: telegraph präsentiert: Wo warst du im Herbst 1989?


11.2.2020: Amerikas Drohnenkrieger - (Doku) USA 2018, 90 min
Im Dokumentarfilm "National Bird" kommen Menschen zu Wort, die das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen jüngster Zeit brechen. Sie sprechen über den weitgehend geheimen Drohnenkrieg der USA. Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US Air Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst am Drohnenkrieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter - und möglicherweise Unschuldiger - an weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen.

04.2.2020: Sara - Mein ganzes Leben war ein Kampf (Doku) BRD 2015, 95  min - Türk. mit dt. UT
Sakine Cansız ist Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans PKK und schloss sich als eine der ersten Frauen dem bewaffneten Widerstand für die Befreiung Kurdistans an. 
Sakine Cansız ist eine der wichtigsten Symbol- und Identifikationsfiguren für die kurdische Freiheitsbewegung und gilt als Vorbild internationaler Frauenkämpfe. Der Film erzählt ihre Geschichte in chronologischer Abfolge: Kindheit, Jugend, Gründung der PKK 1978, 10 Jahre Gefängnisaufenthalt bis hin zum 09.01.2013, als sie und zwei ihrer Genossinnen, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez, durch mutmaßliche Mitwirkung des türkischen Geheimdienstes in Paris ermordet wurden.


28.1.2020: Ich Daniel Blake (Film) GB 2016, 100 min
Daniel Blake, ein 59-jähriger Zimmermann aus Newcastle upon Tyne im Nordosten Englands, hat einen schweren Herzinfarkt erlitten. Eine vom Amt eingesetzte „Gesundheitsfachkraft“ überprüft seinen Sozialhilfeanspruch und befragt ihn. Der Antrag wird abgelehnt, obwohl seine Ärztin ihm untersagt hat, gleich wieder zu arbeiten. Ohne Sozialhilfe bleibt ihm nur Arbeitslosenhilfe, die ihm aber nur gewährt wird, wenn er sich täglich um Arbeit bemüht. Blake lernt die alleinerziehende Mutter Katie kennen, die in London vom Vermieter auf die Straße gesetzt wurde und nach fast zwei Jahren im Obdachlosenheim nun in Newcastle eine Wohnung zugewiesen bekommen hat. Zusammen versuchen sie, aus ihrer Situation herauszufinden. Katie bemüht sich um einen Putzjob und Daniel kämpft sich durch das Behördendickicht. Die Antragstellungen sind so kompliziert, dass er schier verzweifelt. Außerdem soll er warten, bis ein „Entscheider“, der nicht zu erreichen ist, ihn anruft. Wann, ist völlig ungewiss.

21.1.2020: Max Manus (Film) NOR 2008, 118 min
Als Max Manus (Aksel Hennie) zurück in die norwegische Heimat kommt, ist sein Land von Nazis besetzt. Er tritt einer Untergrundorganisation ein, die Sabotage-Akte plant. Einen schottischen Ausbildungsstopp später werden Manus, sein Freund Gregers (Nicolai Cleve Broch) und die durch den Segen des norwegischen Königs aufgepeitschten Widerständler aggressiver - was ihnen erst recht die Aufmerksamkeit des Gestapo-Offiziers Siegfried Fehmer (Ken Duken) einbringt. Der reagiert mit grausamen Vergeltungsaktionen und treibt seinen verborgenen Widersacher so Tag für Tag weiter in die Isolation. Schließlich kann Manus nicht einmal mehr seiner Alliierten-Kontaktperson und Geliebten Tikken (Agnes Kittelsen) Vertrauen schenken...

7.1.2020:  Hevi - Hoffnung (Doku) BRD 2013, 99 min
"Hêvî" ist ein Dokumentarfilm über vier kurdische Frauen und ihre Erlebnisse im Rahmen der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung. Die Menschenrechtsaktivistin und Anwältin Eren Keskin berichtet über Menschenrechtsverletzungen gegen kurdische Frauen in den 90er Jahren, in denen gezielt sexuelle Gewalt als Mittel der Unterdrückung eingesetzt wurde. Die Politikerinnen Gülten Kýþanak und Aysel Tuðluk schildern die Unterdrückung durch den türkischen Staat auf demokratischer Ebene. Vierte Protagonistin sollte die ehemalige Guerillakämpferin und Aktivistin Sakine Cansýz sein - sie wurde jedoch kurz vor Start der Dreharbeiten ermordet. In der Doku wird auch der Frage nachgegangen, warum der schon zu Lebzeiten als Ikone des Widerstands verehrten Cansýz dieses Schicksal wiederfuhr.

14.1.2020: Alpha 0.7 - Der Feind in dir (Film) BRD 2010, 125 min
Was würde passieren, wenn der Staat herausfinden könnte, ob jemand bald zum Gewaltverbrecher wird? Der SWR-Thriller "Alpha 0.7" führt in eine Zukunfts-Welt, in der eine junge Frau um die Kontrolle über ihr Leben kämpft. Johanna Berger gerät ohne ihr Wissen in den Fokus eines neurowissenschaftlichen Experiments. Bei dem verzweifelten Versuch, ihre geistige Gesundheit und die Herrschaft über ihr Leben zurückzuerlangen, findet Johanna Unterstützung bei Mila Antonovic und ihren Mitstreitern vom Netzwerk apollon. Die Aktivisten von apollon treten für bürgerliche Freiheitsrechte ein und kämpfen gegen die zunehmende Überwachung der Bürger. Ihre Gegenspieler sind die Forscher des neurowissenschaftlichen Pre-Crime-Centers des BKA, die neue Methoden der Überwachung entwickeln und dabei den freien Willen des Menschen in Frage stellen.

18.2.2020: Armee im Schatten (Film) F 1969, 138 min
Frankreich, 1942: Unter Einsatz ihres Lebens bekämpfen die Mitglieder der Résistance die deutschen Besatzer, aber auch eigene Landsleute, die die Nazis unterstützen. Philippe Gerbier  ist ein wichtiges Mitglied des Widerstands. Nachdem er mit Mühe aus der Nazihaft entkommen konnte, macht er sich mit einigen Kameraden auf, den Mann zu richten, der ihn verraten hat. Währenddessen erpresst die Gestapo Mathilde , die Leiterin der Pariser Résistance ihr Wissen preiszugeben, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will. Sie ahnt, dass sie dafür einen hohen Preis bezahlen muss.

Film:Dokumentarfilm über moderne Sklaverei und Gefängnisindustrie in den USA auf Grundlage des 13. Verfassungszusatzes
(USA, 2016 )
Dienstag, 17. Dezember 2019 - 19:30 Uhr


Film: MUMIA - Long Distance Revolutionary
(USA, 2012, original mit dt. Untertiteln) & aktuelle Infos
Dienstag, 10. Dezember 2019 - 20:00 Uhr

Einen Tag nach Mumias 38. (!) Haftjahrestag zeigen wir am 10. Dezember (dem Tag der Menschenrechte) noch einmal eine Dokumentation aus dem Jahr 2012, in der der Journalist und politische Gefangene im Kontext der sozialen Bewegungen vorgestellt wird, aus denen er stammt und für die er kriminalisiert wurde. Im Anschluss stehen Leute von FREE MUMIA Berlin gerne für aktuelle Fragen, z.B. zur anstehenden Wiederaufnahme von Mumias Verfahren oder der Knastsituation in den USA zur Verfügung.
weitere Infos zu Mumia Abu-Jamal: www.mumia-hoerbuch.de


Film: "Als die Deutschen vom Himmel fielen" Dienstag, 26. 11.2019 19 Uhr

Der Film erzählt vom Widerstand der Bevölkerung Kretas gegen die deutschen Truppen, die im Mai 1941 die Mittelmeerinsel angriffen. Für die Frauen, Männer und Kinder war es ein Kampf um Freiheit, gegen die Vernichtung ihrer Angehörigen und die Zerstörung der Dörfer.Doch die Erzählungen offenbaren auch die Konflikte, die sich während der Besatzungszeit innerhalb des Widerstandes an der Frage der politischen Zukunft des Landes entzündeten und unter Einflussnahme der Alliierten und der deutschen Truppen im Bürgerkrieg mündeten.Den Erzählungen der griechischen Protagonisten folgend greift der Film eine weitere Spur auf. An 1941 errichteten Ehrenmälern pflegen Wehrmachtsveteranen im Schulterschluss mit Bundeswehrsoldaten ihre Geschichtsschreibung: Es ist der Mythos von mutigen und opferbereiten Soldaten, die der Pflicht der Vaterlandsverteidigung gefolgt seien.

Eine Informations- und Gesprächsrunde über die Gelbwestenbewegung
Montag, 18.11.2019 19 Uhr

Eine Informations- und Gesprächsrunde über die Gelbwestenbewegung (gilets jaunes, GJ)
Die Medien befassen sich kaum noch mit der Bewegung, obwohl sie keineswegs erlahmt ist. Als sie noch interessierte, wurde hierzulande fast nur oberflächlich und aus großer Distanz – und Arroganz über den Aufstand in gelben Warnwesten berichtet. Inzwischen scheint er vergessen und vorbei.
Was uns, die über grundlegende Veränderungen und Selbstermächtigung nachdenken, genau wie die GJs interessiert, ist der Prozess, das kollektive Nachdenken, die basisdemokratische Konstituierung bis in die kleinsten Nester, in Stadtviertel und die Banlieue hinein, die Beteiligung aller „Arten von Französinnen und Franzosen“ einschließlich derer „ohne Papiere“. Dieser Prozess – das Entstehen einer Gegenmacht - ist ein Jahr nach Beginn der Bewegung in vollem Gange mit dem Anspruch, ideologiefrei, offen, nachdenklich und fluide zu bleiben, „das Wort zu befreien“ und sich keineswegs vereinnahmen zu lassen.
Sicher gibt es gerade in Deutschland viele Fragen zu den GJs: Was wollen die? Sind sie nicht eher rechts, rassistisch, homophob? Wie verhalten sie sich zu Extinction Rebellion oder Fridays for Future? Wie organisieren die sich? Verbinden die sich mit anderen sozialen Bewegungen? Parteien? Gewerkschaften? Was ist mit der Frage der Gewalt? Sind die GJs nur in Frankreich vorstellbar? …
Im Oktober 2019 ist ein Buch auf Deutsch über die GJs herausgekommen, das „von innen“ über sie berichtet und auch auf diese Fragen eingeht:
Wir sollten uns vertrauen. Der Aufstand in gelben Westen Nautilus Flugschrift Originalausgabe Broschur, 18 S-W-Abbildungen 240 Seiten Erschienen im Oktober 2019
Die Referentin wird sich auch auf dieses Buch einer anderen Gelbweste beziehen. Sie ist selber seit den Anfängen dabei und hat die Bewegung kritisch begleitet. Sie wird von ihren Erfahrungen mit und in der Bewegung berichten.


Ausstellung: Archiv des Widerstands am So. 29.9.2019:  14:00 – 19:00

14:00 – 19:00 Stadtteilladen Lunte, Weisestr. 53 Eine Ausstellung zu widerständigen Häusern und Projekten im Schillerkiez, die sich gegen Verdrängung und Schikane wehren. Gemeinsam die Lunte nutzen, ins Gespräch kommen und überlegen wie wir handeln können. Dazu gibt es Kaffe und Kuchen!
Eine Veranstaltung im Rahmen der TuMalWat-Tage .

Kundgebung am Samstag, den 15. Juni 2019 ab 13 Uhr "Mieter_innen-Protest gegen Verdrängung und steigende Mieten" Weisestrasse  Ecke Herrfurthstrasse vor der Infowand.

weitere Infos hier:
Kundgebung Schillerkiez am 15. Juni 2019


Veranstaltung: Droht ein neues Chile in Venezuela?
Samstag, 27. April 2019 19 Uhr

Venezuela im Zentrum der geopolitischen Auseinandersetzungen über die Kontrolle von Rohstoffen. Referent des Abends ist Harri Grünberg. Grünberg, geboren 1951 im Lager für jüdische Überlebende des Holocaust in Feldafing/Wolfratshausen, wuchs auf in Rio de Janeiro (Brasilien) und Caracas (Venezuela). Er studierte Politikwissenschaft in Frankfurt am Main, hat sich als Lateinamerika-Spezialist einen Namen gemacht und ist seit 2000 bei Cuba Si („Milch für Kubas Kinder“) aktiv.

Wir bleiben Alle!   Interkiezionale Demonstrationen

Treffpunkt: Sa. 02.03.19 um 15 Uhr am Herrfurthplatz
Abschlusskundgebung: 17 Uhr am Lausitzer Platz mit Konzert


Am 2. März wird es in mehreren Stadtteilen Berlins eine Demo für den Erhalt vieler selbstverwalteter Projekte geben. Akut bedroht sind Liebig34, Potse/Drugstore, G17a, Meuterei und Syndikat, welche teilweise seit Jahrzehnten ein bedeutender Teil der Berliner Kultur sind. Dagegen wehren wir uns!

Auch in Neukölln gibt es viele Gründe auf die Straße zu gehen. Alle Mieter*innen spüren es schon lange: Mit Mietsteigerungen bis über 100%  in den letzten 10 Jahren ist Neukölln leider ein besonders attraktiver Investitions- und Spekulationsort für Eigentümer*innen aus aller Welt geworden. Immer mehr anonyme Briefkastenfirmen haben sich unsere Häuser unter den Nagel gerissen. Mit der Bedrohung des Syndikats soll ein weiterer alteingesessener Teil unseres Alltags verschwinden – uns allen ist der Kampf um den Kiezladen Friedel54 und die brutale Räumung in wachsamer Erinnerung. Wir nehmen das nicht hin, vernetzen uns und wehren uns gegen die Verdrängung. Jede Räumung ist eine zuviel!

In Neukölln gibt es glücklicherweise eine bunte Vielfalt an Wohnprojekten, Kollektivbetrieben, Gärten und unkommerziell nutzbaren Räume. Die Kollektivkneipen Tristeza, Syndikat und das K-Fetisch, die Gemeinschaftsgärten auf dem Tempelhofer Feld und die Prachttomate, die selbstverwalteten Häuser Richardplatz8 und Braunschweiger Straße 53-55 sowie viele kleine Läden und Projekte schaffen eine besondere Stimmung im Kiez. Gruppen wie das SoZe44, die Infoläden f.a.q. und Lunte, sowie die Solidarische Aktion unterstützen und schaffen neue (emanzipatorische) Perspektiven. Die Berlin Migrant Strikers und Corasol setzen dem unterschwelligen Rassismus in unserer Gesellschaft eine solidarische Haltung entgegen. Und wir können noch viele weitere nennen.

Mit dieser Vielfalt und unseren unterschiedlichen Schwerpunkten nehmen wir uns gemeinsam die Straße. Denn die Bedrohung von einzelnen Projekten wie aktuell dem Syndikat trifft uns alle.

In dem Sinne: heraus zur interkiezionalen Sterndemo! Für eine unkommerzielle Stadt für alle! Für ein widerständiges, lautes und buntes Neukölln!

Treffpunkt: Sa. 02.03.19 um 15 Uhr am Herrfurthplatz
Abschlusskundgebung: 17 Uhr am Lausitzer Platz mit Konzert



Syndikat bleibt!

Kiezkultur von Unten erhalten und verteidigen
Das Kollektiv der Kiezkneipe Syndikat in der Weisestraße 56 erhielt die Kündigung zum 31. Dezember 2018. Die Eigentümer des Hauses wollen den Mietvertrag nicht verlängern. Damit soll nach 33 Jahren ein beliebter Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen , ein Ort für Veranstaltungen und auch Feten verschwinden.
Es sind schon zu viele gegangen, still und leise. Diesmal nicht. Wir wehren uns und machen Rabatz.
Weitere Infos:

Blog: syndikatbleibt.noblogs.org
Twitter: twitter.com/syndikat44 Hashtag:#syndikatbleibt
E-Mail: syndikatbleibt(at)riseup.net
Kontakt: Dienstags 16 -18 Uhr Stadtteilladen lunte, Weisestr.53

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Filme zu 100 Jahre Novemberrevolution

Dienstag, 15. Januar 2018 um 20 Uhr "Der Fall Liebknecht-Luxemburg"
(BRD 1969, sw, Teil 1 97 min)
Dienstag, 29. Januar 2018 um 20 Uhr "Der Fall Liebknecht-Luxemburg"
(BRD 1969, sw, Teil 2 82 min)


1968: Geschichte wird gemacht...
….von uns....haben wir gedacht.

Im Laufe dieses Jahres wird die LUNTE einen politisch abwechslungsreichen Blick auf die sogenannte „68er-Bewegung werfen. Dabei wird es weder um Nostalgie noch um Traditionspflege gehen.

Veranstaltungsmitschnitt aus der Lunte in Berlin-Neukölln: am 30. Oktober 2018 fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu den politischen Umwälzungen 1968 ein Vortrag über die Black Power Bewegung in den USA statt. FREE MUMIA Berlin blickte zurück und gleichzeitig nach vorn, denn viele Ansätze dieser Bewegung wirken bis heute weit über die USA hinaus fort.
50 Jahre Black Power und linker Internationalismus

Nächste Veranstaltung:

Montag, 19. November 2018 um 19.30 Uhr
Mieter*innenbewegung in Berlin - gestern und heute


weitere Infos: 1968: Geschichte wird gemacht...
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Filme zu 100 Jahre Novemberrevolution
"Wer hat uns verraten...." - 100 Jahre Novemberrevolution

Dienstag, 20 November, 2018 - 20:00  Das Lied der Matrosen - ( DDR 1957, 118 min )
Dienstag, 27. November 2018  -20:00  Karl-Liebknecht - Trotz alledem! - ( DDR 1972, 119 min )


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